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Energie: Chronik

Über 30 Jahre Energie für Strausberg

Die Chronik der Stadtwerke Strausberg

Gegründet im Jahr 1990 haben wir mit den Stadtwerken Strausberg in den vergangenen drei Jahrzehnten viel erlebt — und noch mehr bewegt. In unserer Chronik finden Sie ausgewählte Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte.

1999

Mieter- und Wärmedirektservice

Mit neuen Produkten reagieren die Stadtwerke auf den beginnenden Wettbewerb am Strommarkt. Für die Netzdokumentation wird das geografische Informationssystem (GIS) eingesetzt.

Mieter- und Wärmedirektservice werden weiter ausgebaut. Auf der Grundlage des Geschäftsbesorgungsvertrages entstehen auf dem Flugplatz eine neue Flugzeughalle und der Betriebshof des Kommunalservice Strausberg.

1998

Ausbau des Gebäudemanagements / erstes Solarthermie-Projekt

Das Gebäudemanagement wird ausgebaut. Für mehr als 4.000 Wohnungen werden im Rahmen des Wärmedirektservices die Betriebskosten abgerechnet.
Im September übernehmen die Stadtwerke die Straßenbeleuchtung als kommunale Dienstleistung vom Kommunalservice der Stadt.

Gemeinsam mit der Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ e.G. starten die Stadtwerke das erste Solarthermie-Projekt der Stadt in der Fritz-Reuter-Straße.
Das Kundencenter in der Kastanienallee 38 wird eröffnet. Die Öffnungszeiten werden von Beginn an kundenfreundlich geregelt: Mo.-Fr. von 9:00-18:00 Uhr.

1997

Mieterdirektservice-Projekt

Im Otto-Langenbach-Ring wird das erste Mieterdirektservice-Projekt realisiert. Die ersten Mieter rechnen ihren Verbrauch für Heizung und Warmwasser nun direkt mit den Stadtwerken ab. Die Umlage von Gesamtkosten für das Haus entfällt. Der Mieter zahlt nur das, was er selbst verbraucht.

Über 61 % der Kunden bekommen Strausberger Strom. Im Dezember wird in der Heinrich-Heine-Straße eine 10 kV-Übergabeschaltanlage in Betrieb genommen. Damit ist die Stadt Strausberg vom Regionalversorger OSE AG auch galvanisch getrennt. Die Stadtwerke übernehmen die Netzführung im Mittelspannungsnetz.

Die Stadtwerke übernehmen die Geschäftsbesorgung für die Betreibergesellschaft des Flugplatzes Strausberg.

1996

Letzte Sanierungsarbeiten Modernisierungen

Die letzten Sanierungsarbeiten im Fernwärmenetz und Modernisierungsarbeiten bei den Hausanschlussstationen werden abgeschlossen. Das Programm „Fernwärme für Strausberg 96“ ist termingerecht abgearbeitet. Im August werden die Gas-Heizkessel im Heizkraftwerk Nord in Betrieb genommen, das Kohleheizwerk Nord wird damit nicht länger benötigt. Der 60 Meter hohe Schornstein fällt im November. Die Umwelt kann aufatmen: Pro Jahr werden nun 500 Tonnen Staub und 400 Tonnen Schwefelverbindungen weniger entstehen und der Kohlendioxidausstoß verringert sich um rund 20 %.

Im November nehmen die drei Gasmotoren ihren Betrieb auf und liefern den ersten selbst produzierten Strom. 

August 1995

In der Lindenpromenade werden erste Wärmeservice-Projekte realisiert

In der Lindenpromenade werden erste Wärmeservice-Projekte realisiert.
Nach langen Verhandlungen mit dem Regionalversorger, der Oder-Spree-Versorgung AG, kann die Entflechtung im Mittel- und Niederspannungsnetz abgeschlossen und die Stromversorgung in Strausberg ab 01.08.1995 aufgenommen werden. Im Oktober wird der Grundstein für das Blockheizkraftwerk Nord gelegt und damit die Basis für die eigene Stromerzeugung geschaffen.

November 1994

Das erdgasbetriebene Heizwerk Mitte geht in Betrieb

Von März bis November wird das Heizwerk Vorstadt modernisiert, ein 6-MW-Braunkohlestaubkessel wird in Betrieb genommen und die Kapazität des Heizwerks auf 20 MW erhöht. Damit kann die Versorgung des Bundeswehrstandortes in Vorstadt übernommen und das bis dahin genutzte Kohleheizwerk der Bundeswehr stillgelegt werden. Im November geht außerdem das neue erdgasbetriebene Heizwerk Mitte mit 10 MW Leistung ans Netz.

Im September erhalten die Stadtwerke endlich die Genehmigung, Strom zu erzeugen, zu verteilen und damit zu handeln.

Zum Jahresende beziehen die Stadtwerke-Mitarbeiter das Gelände in der Kastanienallee 38. 1994 werden insgesamt rund 26 Millionen D-Mark in die Sanierung der Erzeugeranlagen und Versorgungsnetze investiert, darunter 6 Millionen D-Mark Fördermittel aus einem Bund-Länder-Programm.

1993

Die Kohleheizhäuser Mühlenberg und Garzauer Straße werden stillgelegt

Die Kohleheizhäuser Mühlenberg und Garzauer Straße werden stillgelegt. Die Versorgung der betroffenen Stadtgebiete erfolgt fortan durch das Heizwerk Nord. Die Heizstelle am Markt 1 wird von Kohle- auf Erdgasbetrieb umgestellt. 12,5 Millionen D-Mark investieren die Stadtwerke 1993 in Sanierung, Modernisierung und Erweiterung ihrer Leitungen und Hausanschlussstationen. Das gesamte Leitungssystem wird nach und nach optimiert. Die Stadtwerke unterstützen die Wärmeversorgung des Sport- und Erholungspark Strausberg (Gasheizung) und des Gewerbezentrums Süd (Ölheizung). Die Bilanz der Stadtwerke wies letztlich 1993 einen 30% Leistungszuwachs aus.

Januar 1992

Die Stadtwerke Strausberg GmbH beginnt ihre wirtschaftliche Tätigkeit

Mit dem Zusammenschluss aller städtischen Heizwerke werden mehr als 70 % des Wärmebedarfs der Stadt durch das städtische Unternehmen erzeugt. Auch die Bundeswohnungen in Strausberg Vorstadt werden nun von den Stadtwerken versorgt. Das Kohleheizwerk Molkerei wird im Laufe des Jahres stillgelegt. Die weitere Entwicklung soll der Richtlinie „Fernwärme für Strausberg 96“ folgen.
Auch die Stromversorgung soll kommunal werden: Im Dezember wurde die Aufnahme der Stromversorgung nach § 5 Energiewirtschaftsgesetz beim Wirtschaftsministerium in Potsdam beantragt.

Herbst 1991

Die erste Fernwärmevorrangsatzung in Strausberg tritt in Kraft

Im November 1991 schließt die Stadt mit dem Bundesministerium für Verteidigung einen Besitzüberlassungs- und Betriebsführungsvertrag zum Heizwerk Nord und allen dazu gehörenden Versorgungsleitungen und Umformerstationen. Alle Anlagen sollen im folgenden Schritt einer städtischen Gesellschaft übertragen werden. Dazu wird die Kommunale Wärmeversorgung Strausberg GmbH zur Stadtwerke Strausberg GmbH umfirmiert.

15.11.1990

Unsere vielseitige Geschichte beginnt

Am 15.11.1990 wird die kommunale Wärmeversorgung (KWV) Strausberg GmbH gegründet. „Erzeugung, Vertrieb und Handel mit Fernwärme für Heizungszwecke sowie Warmwasser, Neueinrichtung, Instandhaltung und Reparaturen der erforderlichen Anlagen“ werden zum Gegenstand des Unternehmens erklärt. Die KWV betreibt fortan die Heizwerke Vorstadt, Mühlenberg und Molkerei.