
Stellen Sie sich vor: Wärme kommt einfach zuverlässig in Ihr Zuhause — ohne dass Sie sich um Heizkessel, Brennstoffbestellungen oder Wartung kümmern müssen. Und ganz nebenbei ist diese Wärme klimafreundlich und zukunftssicher.
Genau diesen Weg geht Strausberg. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Strausberg und dem Transformationsplan der Stadtwerke wird die Wärmeversorgung Schritt für Schritt weiterentwickelt. Ziel ist eine moderne, sichere und langfristig bezahlbare Versorgung, die unsere Stadt bis 2045 klimafreundlicher macht.
Fernwärme spielt dabei eine zentrale Rolle. Bestehende Netze werden modernisiert, neue Gebiete perspektivisch erschlossen und fossile Energieträger nach und nach durch erneuerbare und effiziente Lösungen ersetzt. So entsteht eine Wärmeversorgung, die Versorgungssicherheit bietet, das Klima schützt und Strausberg nachhaltig stärkt.

Die Stadt Strausberg hat in einer Satzung Fernwärmevorranggebiete und Bestimmungen über den Anschluss von Grundstücken an das Fernwärmenetz in diesen Gebieten festgelegt.
Grafik Zeitstrahl folgt!
Das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichtet Fernwärmeversorger zu schrittweiser Dekarbonisierung in diesen drei Zeitabschnitten:
Ab 2027/2028 sprechen wir alle Eigentümer*innen in den Ausbaugebieten aktiv an. Unser Ziel ist es, maßgeschneiderte und wirtschaftlich attraktive Angebote zu erstellen, für:
Mit Erstellung der kommunalen Wärmeplanung der Stadt und der Transformationsplanung der Stadtwerke sind die Eignungsgebiete für die Fernwärmeversorgung und den künftigen Fernwärmeausbau für die Stadt Strausberg festgelegt. Der Transformationsplan umfasst vier aufeinander abgestimmte Maßnahmenpakete, mit denen die Wärmenetze Schritt für Schritt modernisiert und klimafreundlich umgebaut werden. Das erste Maßnahmenpaket startet in
2027. Es wurden außerdem Fördermittel für den Ausbau beantragt.